Das Fitnessstudio ist ein Ort, an dem Du Dich ordentlich auspowern und Deinen Körper in Form bringen kannst. Hier triffst Du auf Gleichgesinnte, knüpfst Kontakte und findest neue Freunde. Damit die Zeit im Studio für alle Beteiligten so angenehm wie möglich wird, solltest Du einige Verhaltensregeln berücksichtigen.

Sowohl Profis als auch Einsteiger sollen sich in Deiner Nähe schließlich wohl fühlen. Vermeidest Du die sieben folgenden Verhaltensweisen, wirst Du im Handumdrehen zu einem geschätzten Mitglied der Studio-Gemeinschaft.

1. Unordentlichkeit

Lässt Du Deine Trainingsutensilien wie Hanteln, Kleidungsstücke oder Handtücher achtlos liegen, wird das Studio schnell zur Gefahrenzone. Ein unordentliches Umfeld sorgt nicht nur für Ärger bei anderen Studio-Mitgliedern, es steigert auch das Risiko für Verletzungen. Niemand möchte gern über herumliegende Sportschuhe oder Smartphones stolpern.

Räume daher jeden Trainingsbereich auf, wenn Du fertig bist. Für Hantelscheiben, -stangen und Co. gibt es in jedem Studio spezielle Plätze, die auf ordnungsliebende Trainierende warten. Nutze diese Ablageflächen und hinterlasse keine unliebsamen Spuren. Andere Mitglieder müssen dann nicht erst lange nach bestimmten Dingen suchen und jeder kann sich fokussiert seinem Workout widmen.

2. Egoismus

Natürlich nehmen manche Übungen an einzelnen Stationen Zeit in Anspruch. Mehrere Wiederholungen und aufeinanderfolgende Sets planst auch Du sicherlich ein. Dies sollte aber nicht dazu führen, dass anderen Trainierenden der Zugang zu einem bestimmten Gerät über längere Zeit verwehrt bleibt.

Zeige Dich rücksichtsvoll und kooperativ. So kannst Du ein Gerät während einer Pause anderen Studio-Mitgliedern zur Verfügung stellen und Dich spontan abwechseln. Zuvorkommendes Denken und Handeln werden alle Anwesenden zu schätzen wissen und sich früher oder später erkenntlich zeigen.

3. Aufdringlichkeit

Im Fitnessstudio gehören soziale Interaktionen zum Alltag. Gelegentliche Gespräche, ein kurzer Scherz und der Austausch von Neuigkeiten sind also durchaus erwünscht. Allerdings solltest Du anderen Trainierenden nicht ihren persönlichen Freiraum nehmen und sie in möglicherweise unerwünschte Diskussionen und Gespräche verwickeln.

Insbesondere wenn jemand gerade an einer Station trainiert, möchte er nicht gestört werden. Respektiere das und warte lieber auf den richtigen Moment. So kann sich jeder auf seine Übungen und Bewegungen konzentrieren und das Risiko für Verletzungen sinkt.

4. Selbstverliebtheit

Schöne Körper sind das Ergebnis regelmäßiger und schweißtreibender Workouts. Bist Du zufrieden mit Deinem Erscheinungsbild und zeigst das auch gerne, ist das wunderbar. Dies sollte jedoch nicht zum Problem für andere werden.

So sind die Spiegel in Fitnessstudios nicht zum Bewundern von Muskeln und für das Richten der Frisur gedacht. Vielmehr sollen sie den Raum optisch vergrößern und Trainierenden die Möglichkeit geben, ihre eigenen Bewegungsabläufe zu kontrollieren. Dich übermäßig an Deinem Erscheinungsbild erfreuen solltest Du daher besser vor dem eigenen Badezimmerspiegel, nicht aber im Studio. Gleiches gilt für Selfies im Studio.

5. Blockieren von Bereichen

Manche Übungen nehmen recht viel Raum ein. Auch wenn Du eher platzsparende Bewegungen wie Curls oder Kniebeugen ausführst, solltest Du Dir einen geeigneten Platz hierfür suchen. Wichtig ist, dass Du dabei niemandem im Weg stehst und Dich nicht so positionierst, dass anderen Trainierenden der Zugang zu Geräten und Equipment versperrt wird.

6. Krach machen

Es gibt keine wissenschaftliche Begründung dafür, dass laute Geräusche im Fitnessstudio den Trainingserfolg vergrößern. Achte daher darauf, andere Anwesende nicht mit laut aneinander schlagenden Hanteln, übertriebenem Stöhnen und Schreien oder lauter Musik aus den Smartphone-Lautsprechern zu stören.

Führst Du Übungen sanft und kontrolliert aus, erzeugt das keinen Lärm und schützt Dich zusätzlich vor Verletzungen. Auch das Equipment wird Dich für Deine Behutsamkeit mit längerer Lebensdauer belohnen.

7. Unsauberkeit

Schwitzen im Studio gehört dazu. Nur die wenigsten Menschen verlassen den Trainingsbereich ohne eine einzige Schweißperle auf der Stirn. Schweiß und unangenehmer Körpergeruch sollten allerdings niemals zu Störfaktoren werden.

Kümmere Dich darum, dass Du jedes Gerät nach der Benutzung abwischst und gegebenenfalls mit dem bereitgestellten Desinfektionsspray reinigst. Lege ein Handtuch unter, wenn Du Dich auf Bänke legst oder setzt und hinterlasse sie trocken und sauber. Mit einem geeigneten Deo und einer Dusche nach dem Training behältst Du Deinen Körpergeruch unter Kontrolle und verscheuchst niemanden. Wechsle Dein Studio-Outfit regelmäßig und wasche es gründlich vor seinem nächsten Einsatz. So beteiligst Du Dich aktiv an einem sauberen und wohlriechenden Umfeld, in dem jeder gerne trainiert.